Abtauchen zum Zweiten
Nach unserem Tauchabenteuer vor 2 Monaten wollten wir unbedingt wieder da runter in die Tiefe. Die Gelegenheit bot sich am letzten Wochenende, als wir an einem Advanced Tauchkurs teil nahmen. Wieder fuhren wir am Freitag Abend nach Monterey, wo uns die Kueste mit eklig kalten, nebligen Armen empfing. Brrrr, und das nach einer Hitze Woche in der Bay Area! Wir checkten in unser ueberteuertes Hotelzimmer ein, welches klein aber wenigstens fein und sauber war (zwar kleiner Tv und keine Kaffe bar mit Heisswasser Kocher, aber was solls).
Am Morgen um 9Uhr war Treffpunkt an einer huebschen Bucht suedlich von Carmel - sie heisst Monestary Beach.

Dort wartete auch schon unser Tauchlehrer, Mitch, und der Nebel auf uns. Hier seht ihr ihn - nicht grad die Vorstellung von einem jungen, knackigen, braungebrannten Tauchlehrer (oder waren dies die Surflehrer?...), aber ein witziger, guter Typ mit einem zum Teil etwas an die Grenzen gehenden Humor.

Zwei weitere Personen nahmen am Tauchkurs teil, es war also eine angenehm kleine Gruppe. Wir machten unsere 7-tausend Sachen bereit und marschierten mit all dem Gewicht ins 11 Grad kalte Wasser. Brrr... wenn das Wasser so langsam den Ruecken runter fliesst ist es schon grad ein bisserl kuehl. Aber das mit dem Neopren funktioniert erstaunlich gut!

Als erstes stand der Deep Dive auf dem Programm. Leider kam ich nicht mal zum Abtauche, weil sich bei meinem Tank ein Dichtungsring verabschiedete, konnt ich nicht mit in die Tiefe. Ich wartete dann eine Halbe Stunde im Wasser haengend. Das war aber ueberhaupt nicht schlimm, weil 4 Delfine in der Gegend Fische jagten und immer mal wieder an mir vorbei zogen und auch zum Teil eine Showeinlage hinzufuegten (verschiedene Spruenge und mit der Schwanzflosse aufs Wasser hauen). Einmal waren sie nur ca 3 Meter von mir entfernt. Das war noch recht cool. Leider konnte ich sie nicht unter Wasser beobachten, weil man da nur grad etwa einen Meter weit sah... Dann kamen die andern auch schon wieder hoch - anstelle von 140feet (42Meter) sind sie nur grad auf 80feet runter getaucht. Die Sicht war so schlecht, dass es da schon ziemlich dunkel war und sie nicht weiter tauchen konnten. Tja, so ist es nun mal wenn man in Kalifornien tauchen geht: es ist kalt und manchmal sieht man grad gar nichts und im Hinterkopf hat man immer die riesigen Weissen Haie (Etienne hat mir ueber die Great Whites vor der Kueste von San Francisco ein Buch geschenkt, das hilft auch nicht grad...)!
Mitch machte dann noch einen ersatz Tauchgang mit mir, ebenfalls auf 80feet runter. Ab dann tauchte ich nur noch mit Etienne alleine. Weil man ja nicht viel sah unter Wasser, musste man sich mit dem Kompass orientieren. Wir meisterten die Sache ziemlich gut und ich fühle mich jetzt nach dem Kurs um einiges sicherer. Am Samstag machten wir noch einen Tauchgang an einem andern Strand. Dort war die Sicht viel besser - leider hatte ich meine Unterwasser Kamera nicht dabei. Schade. Das war wohl einer der schoensten Tauchgaenge vom Wochenende!
So sieht Etienne unter Wasser aus

Und hier das attraktive Paar an der Wasser Oberflaeche...

Am Abend gabs dann ein fettes Znacht mit Spare Rips der feinsten Sorte, mhhh, lecker! Wir mussten uns auch staerken, weil am Sonntag morgen laeutete der Wecker um 3:45 fuer unseren Nachttauchgang. Ui, das war frueh und dann noch in den engen, feuchten Tauchanzug steigen. Hmmm, und wir machen das freiwillig! Wir waren dann um 5Uhr im Meer, ausgeruestet mit einer wasserdichten Mega-Pfunzel. Schon noch speziell, wenn man nur grad sieht, was im Lichtstrahl erleuchtet wird. Wir schwammen langsam, weil es hatte Felsen ueberall und wir wollten da ja nicht rein donnern. Zudem genossen wir die Ruhe des im voellig Dunkeln sein - irgendwie war es recht schoen. Wir sahen auch einige Fische, alle in Schraeglage am schlafen - die haben sich wohl auch gefragt, was da die Typen ihnen in die Augen blenden! Danach machten wir nochmals 2 weitere Tauchgaenge jeweils mit Kompass ausgeruestet und nach einem vorgegebenen Plan tauchend (so bitz OL maessig).
Hier ein bisschen Einblick in die Unterwasser Welt. Wie gesagt war die Sicht leider nicht gut und daher die Fotos auch nicht besser....
Falls ihr es nicht erkennt: 1.5 Fische gut getarnt und ein Seestern...

Von diesen weissen, bis zu 1m hohen Anemonen gibt es ein ganzes "Feld". Sie sind super schoen und filtern da auf dem Meeresboden vor sich hin.

Das ganze war eine tolle Sache, auch wenn ich nun langsam fuer Warmwasser tauchen bin. Weil das Wasser so kalt ist muss man eben so einen richtig fetten neopren Anzug, neopren Schuhe, neopren Handschuhe und eine neopren Kappe anziehen. Da Neopren kleine Luftblaeschen eingeschlossen hat, gibt er viiiel Auftrieb. Um diesem gegen zu wirken (damit man auch unter Wasser bleibt), muss man sich viiiel Gewicht um den Bauch haengen (ich glaubs es waren bei mir ca 14kg). Dazu kommt noch die ganze Ausruestung mit dem Lufttank und so. Das ganze ist also seeehr gewichtig und man kommt ausserhalb des Wassers nur mit sehr viel Kraftaufwand vom Fleck. Aber naja, wenn wir es so koennen, dann koennen wir es wohl auch mit weniger Gewicht. Ich hoff wir haben mal die Moeglichkeit, im tropischen Gewaesser ab zu tauchen!
Am Morgen um 9Uhr war Treffpunkt an einer huebschen Bucht suedlich von Carmel - sie heisst Monestary Beach.

Dort wartete auch schon unser Tauchlehrer, Mitch, und der Nebel auf uns. Hier seht ihr ihn - nicht grad die Vorstellung von einem jungen, knackigen, braungebrannten Tauchlehrer (oder waren dies die Surflehrer?...), aber ein witziger, guter Typ mit einem zum Teil etwas an die Grenzen gehenden Humor.

Zwei weitere Personen nahmen am Tauchkurs teil, es war also eine angenehm kleine Gruppe. Wir machten unsere 7-tausend Sachen bereit und marschierten mit all dem Gewicht ins 11 Grad kalte Wasser. Brrr... wenn das Wasser so langsam den Ruecken runter fliesst ist es schon grad ein bisserl kuehl. Aber das mit dem Neopren funktioniert erstaunlich gut!

Als erstes stand der Deep Dive auf dem Programm. Leider kam ich nicht mal zum Abtauche, weil sich bei meinem Tank ein Dichtungsring verabschiedete, konnt ich nicht mit in die Tiefe. Ich wartete dann eine Halbe Stunde im Wasser haengend. Das war aber ueberhaupt nicht schlimm, weil 4 Delfine in der Gegend Fische jagten und immer mal wieder an mir vorbei zogen und auch zum Teil eine Showeinlage hinzufuegten (verschiedene Spruenge und mit der Schwanzflosse aufs Wasser hauen). Einmal waren sie nur ca 3 Meter von mir entfernt. Das war noch recht cool. Leider konnte ich sie nicht unter Wasser beobachten, weil man da nur grad etwa einen Meter weit sah... Dann kamen die andern auch schon wieder hoch - anstelle von 140feet (42Meter) sind sie nur grad auf 80feet runter getaucht. Die Sicht war so schlecht, dass es da schon ziemlich dunkel war und sie nicht weiter tauchen konnten. Tja, so ist es nun mal wenn man in Kalifornien tauchen geht: es ist kalt und manchmal sieht man grad gar nichts und im Hinterkopf hat man immer die riesigen Weissen Haie (Etienne hat mir ueber die Great Whites vor der Kueste von San Francisco ein Buch geschenkt, das hilft auch nicht grad...)!
Mitch machte dann noch einen ersatz Tauchgang mit mir, ebenfalls auf 80feet runter. Ab dann tauchte ich nur noch mit Etienne alleine. Weil man ja nicht viel sah unter Wasser, musste man sich mit dem Kompass orientieren. Wir meisterten die Sache ziemlich gut und ich fühle mich jetzt nach dem Kurs um einiges sicherer. Am Samstag machten wir noch einen Tauchgang an einem andern Strand. Dort war die Sicht viel besser - leider hatte ich meine Unterwasser Kamera nicht dabei. Schade. Das war wohl einer der schoensten Tauchgaenge vom Wochenende!
So sieht Etienne unter Wasser aus

Und hier das attraktive Paar an der Wasser Oberflaeche...

Am Abend gabs dann ein fettes Znacht mit Spare Rips der feinsten Sorte, mhhh, lecker! Wir mussten uns auch staerken, weil am Sonntag morgen laeutete der Wecker um 3:45 fuer unseren Nachttauchgang. Ui, das war frueh und dann noch in den engen, feuchten Tauchanzug steigen. Hmmm, und wir machen das freiwillig! Wir waren dann um 5Uhr im Meer, ausgeruestet mit einer wasserdichten Mega-Pfunzel. Schon noch speziell, wenn man nur grad sieht, was im Lichtstrahl erleuchtet wird. Wir schwammen langsam, weil es hatte Felsen ueberall und wir wollten da ja nicht rein donnern. Zudem genossen wir die Ruhe des im voellig Dunkeln sein - irgendwie war es recht schoen. Wir sahen auch einige Fische, alle in Schraeglage am schlafen - die haben sich wohl auch gefragt, was da die Typen ihnen in die Augen blenden! Danach machten wir nochmals 2 weitere Tauchgaenge jeweils mit Kompass ausgeruestet und nach einem vorgegebenen Plan tauchend (so bitz OL maessig).
Hier ein bisschen Einblick in die Unterwasser Welt. Wie gesagt war die Sicht leider nicht gut und daher die Fotos auch nicht besser....
Falls ihr es nicht erkennt: 1.5 Fische gut getarnt und ein Seestern...

Von diesen weissen, bis zu 1m hohen Anemonen gibt es ein ganzes "Feld". Sie sind super schoen und filtern da auf dem Meeresboden vor sich hin.

Das ganze war eine tolle Sache, auch wenn ich nun langsam fuer Warmwasser tauchen bin. Weil das Wasser so kalt ist muss man eben so einen richtig fetten neopren Anzug, neopren Schuhe, neopren Handschuhe und eine neopren Kappe anziehen. Da Neopren kleine Luftblaeschen eingeschlossen hat, gibt er viiiel Auftrieb. Um diesem gegen zu wirken (damit man auch unter Wasser bleibt), muss man sich viiiel Gewicht um den Bauch haengen (ich glaubs es waren bei mir ca 14kg). Dazu kommt noch die ganze Ausruestung mit dem Lufttank und so. Das ganze ist also seeehr gewichtig und man kommt ausserhalb des Wassers nur mit sehr viel Kraftaufwand vom Fleck. Aber naja, wenn wir es so koennen, dann koennen wir es wohl auch mit weniger Gewicht. Ich hoff wir haben mal die Moeglichkeit, im tropischen Gewaesser ab zu tauchen!

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