Lee in San Francisco

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April 15, 2006

Hoher Besuch aus dem Osten

Unser Heimflug aus Neuseeland gestaltete sich natuerlich noch etwas hektisch. Wie immer war bei uns alles aufs aeusserste geplant. Als wir dann in Christchurch am Flughafen erfuhren, dass wir den Anschluss nach San Francisco in Aukland verpassen wuerden, wurde mir grad etwas mulmig. Nach ein bisschen Aufregung wurden wir dann umgebucht so dass wir halt zwei mal umsteigen mussten (nochmals in Los Angeles) und mit 6 Stunden verspaetung um 20:30 zuhause ankamen. Immerhin, es war noch Freitag. Gleich gings ans Auspacken, Waesche Waschen und Verraeumen. Am Samstag Morgen gingen wir Essen einkaufen, putzten noch die argsten Staubmaeuse zusammen und fuhren auf 11 Uhr wieder an den Flughafen. Meine Schwester Michele und ihr Mann Andy kamen naemlich fuer 4 Tage auf Besuch. Die armen waren schon etwas nervoes ob wir ueberhaupt am Flughafen auftauchen, weil wir uns aus Neuseeland nie gemeldet haben... Naja, hat alles geklappt und wir starteten das San Francisco Abenteuer mit der Aussicht ueber die Stadt und die Bay von Twin Peaks. Immer wieder eindruecklich, vorallem auch die schoen aneinander gereiten Haeuser im Sueden. Danach machten wir einen langen Marsch von unserer Wohnung nach Norden bis zum Meer. Zu Fuss kann man halt einfach am Meisten der Stadt sehen und zudem kann man dabei auch gut tratschen :-).

Am Sonntag und Montag machte wir dann weitere Stadtbesichtigungen: die Haight Street Region, den Golden-Gate Park, Downtown, Chinatown, Northbeach (Italytown), Fisherman's Warf. Wir machten auch eine Tour nach Alcatraz. Das war fuer Etienne und mich auch Neuland - sehr interessant und eindruecklich, wenn man bedenkt wer dort schon alles Fuss drauf gesetzt hat. Die Geschichten des Gefaegnis und deren Insassen waren noch recht spannend, aber lieber die als ich... Es hiess, dass das aller Schlimmste fuer die Insassen die Naehe zur Stadt war: sie hoerten Musik, sahen Boote vorbei segeln, je nach Wind rochen sie Essen - so dass man immer daran erinnert wurde, was einem im Gefaegnis alles entgeht.








Am letzten Tag machten wir dann noch eine Fahrt in den Norden, ueber die Golden Gate Bruecke und dem Highway 1 entlang. Das Wetter war praechtig und wir schauten uns die grossen Redwoods in Muir Woods an, bestaunten die Kuest und fuhren bis zum aeussersten Zipfel von Point Reyes, wo ein Leuchtturm steht.



Am Abend gesellte sich auch noch unser Schwager Chris, also der andere, der Pilot aus der Schweiz (der Mann von Anne-Christine) zu uns, weil er zufaellgi grad eine wichtige Persoenlichkeit nach San Francisco fliegen musste. So gingen wir fein essen in einer brasilianischen Churrascaria, mhhh.

Dann hiesse es schon wieder Abschied nehmen. Die Zeit ging natuerlich viel zu schnell um, grrr. Aber wir haben uns sehr ueber den Besuch von Michele und Andreas gefreut und hoffen, dass sie mal wieder kommen ;-).