Lee in San Francisco

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Juni 12, 2006

Abschalten in der Waerme

Am letzten Wochenende machten wir uns mal wieder auf um zwei Tage in der Waerme und Ruhe zu verbringen. Um 5 Uhr frueh standen wir auf um bei einem Arbeitskollegen den Match England-Paraguay zu schauen. Das frueh Aufstehen hat sich fuer diesen Match aber nicht gelohnt. Naja, dafuer bekamen wir homemade Pancakes und waren dann um 8:15 schon unterwegs in den Sueden. Wir fuhren zu einem uns unbekannten Park (Fremont Peak), wo es noch viele Zeltplaetze uebrig hatte (die freien Plaetze sind im Sommer naemlich zum Teil etwas spaerlich gesaet...). Wir schnappten uns einen schoenen Platz mit Sicht ins Tal, stellten unser Zelt auf, packten die Picknickt Decke aus und legten uns mit Leselektuere (das neue Peoples mit dem Baby von Angelina und Brad) in die Sonne. Einen ganzen Tag der Sonne und dem Nichtstun widmen - das tat so richtig gut!

Etienne machte sich nach mehreren Nickerchen noch auf eine kurze Velotour, danach gabs ausgiebiges Nachtessen mit Kloepfer-aehnlichen Wuersten von einem Laden namens "Rosamunde Sausages" in der Haight Street. Die taugten noch recht - das naechste mal will ich aber die Weisswuerste ausprobieren, vielleicht kann man die mit einer St. Bratwurst vergleichen? - Ich hoere Wiederspruche? Ok, aber man nimmt was man kriegt wenn man so weit von der Quelle (oder Migros) weg ist.

So sieht also ein Amerikanischer Camping Platz aus - schon was anderes als die 2x2 Meter Plaetze die man zum Teil in der Schweiz zugewiesen bekommt... (und den Backyard sieht man auf diesem Bild nicht mal!)



Und so sieht der faule Etienne im Backyard aus... (die Decke ist wohl etwas kurz fuer ihn ;-))



Am Abend wurde es dann etwas frisch, so zogen wir uns frueh ins Zelt zurueck und schliefen eine laaange Nacht (auf unseren dicken Maettelis) durch.
Vor dem ins "Bett" gehen wurden wir aber noch durch eine nette Abendstimmung verwoehnt.





Am naechsten Morgen ging es gemuetlich weiter mit Zmoergelen, nochmals etwas lesen (und Etienne doesen) und dann so auf den Mittag zusammen packen. Wir fuhren weiter in den Henry Coe Park wo wir eine Mountainbike Tour machten. Es war ein neuer Weg und ich wurde ziemlich frueh schon an meinen Grenzen gebracht: alles auf super schoenen Singletrails, aber ziemlich steil bergauf. Ufff... Ich musste ein paar mal schieben, jeweils Etienne nachschauend wie er tapfer hoch strampelte. Tja... Danach gings ueber "Rolling Hills" (immer etwas auf und ab) ueber Hoehen, durch Felder, Wald und Baechli - alles auf Singletrails und zum Teil mit super Aussicht ueber Huegel und nochmals Huegel, ganz ohne Sicht auf irgendwelche Zeichen von Zivilisation. Wir haben in den 3 Stunden auch keinen Menschen getroffen und genossen die Einsamkeit und Ruhe - welche nur durch mein Keuchen gestoert wurde. Wir wollten dann gar nicht mehr Heim. Aber da gibts natuerlich kein Pardon und so machten wir uns auf die Fahrt zurueck nach San Francisco.

Unterwegs kauften wir noch ein paar Chirsi - die kommen aber leider bei Weitem nicht an die Basellaendler Chirsi ran (vorallem nicht an die vom Bauern-Baum gestolenen...).