Lee in San Francisco

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Mai 01, 2007

Santa Barbara

Wir haben uns mal wieder fuer ein langes Wochenende den Freitag frei genommen und sind am Donnerstag Abend Richtung Sueden losgefahren. Wir haben in Salinas einen Pitstop gemacht und in einem Motel uebernachten - dazu gibt’s eigentlich nicht viel zu sagen, denn Salinas ist nicht wirklich ein schoenes Staedchen... Aber das Steak im Outback (danke Pai fuer den Tip!) war sehr fein.

Am naechsten Morgen ging es weiter ueber sehr abwechslungsreiche Landschaft - mal wuestenaehnlich trocken, dann gruen und bewaldet - ueber das schoene Steadchen San Louis Obispo, wo's ein feines Zmorgen gab, an die Kuestenstrasse des Highway 1 and dann bis nach Santa Barbara. Am Mittag bezogen wir unser Hotel am Strand von Santa Barbara und machten uns auf eine Erkundungstour durch Downtown Santa Barbara: brav wie richtige Touristen liefen wir ueber den Pier und durch die Einkaufsstrasse (leider ist Shopping mit Etienne nicht grad so was Einfaches - ich hab’s grad mal auf ein oder zwei Blitzshopping-Einkaeufe gebracht ;-) und erklommen den Turm des Gerichtgebaeudes - von dort hat man einen super Rundumblick ueber die roten Daecher der Stadt. Allgemein ist die Architektur hier so ganz anders als die englisch beinflussten viktorianischen Haeuser in der Gegend von San Francisco. In Santa Barbara sieht es eher aus wie am Mittelmeer, oder in Mexiko - eine schoene Abwechslung, die ein bisschen Spanien-Heimweh in uns weckte.


Auf dem Santa Barbara Pier (Deniz und Tiz - erinnert ihr euch?)

Aussicht von dem Court-House-Turm


Am naechsten Morgen ging es dann los mit Programm: der Grund wieso wir nach Santa Barbara gingen war unser Chef, Jon, der uns hier zu seiner 50-sten Geburtstagparty einlud. Wir trafen uns um 8 Uhr in Velomontur beim Santa Barbara Pier. Leider hatte sich das praechtige Wetter vom Vortrag etwas vergraben und der Nebel hing noch relativ tief. Aber beim Radeln bekommt man ja warm und so fuhren wir in einer grossen Gruppe entlang dem Meer Richtung Sueden. Wir fuhren durch das schoene und sehr reiche Mendocito, das Steadchen suedlich von Santa Barbara, bis wir nach ca 2h bei einem Kaffi ein feines Zmorgen bekamen. Fuer die meisten Teilnehmer war die Fahrt hierher schon eine Meisterleistung und sie bruesteten sich als haetten sie grad die Tour de France absolviert - aber fairer Weise muss ich auch sagen, dass gewisse Leute seit 20 Jahren nicht mehr auf einem Radel sassen und sich daher wacker hielten. Die meisten gingen danach zurueck zum Hotel - der harte Kern machte noch eine laengere Tour durch die Berge bei Santa Barbara. Die Sonne war mittlerweile zurueck und die Fahrt durch die Huegel war super schoen. Wir fuehlten uns wie in den Huegeln von Spanien und genossen die Fahrt sehr. Es ist ein wirklich idyllisches Fleckchen - aber auch sehr, sehr bonzig: die Villen sind riesig, meist sieht man diese gar nicht, sondern nur die grossen Einfahrten dazu. Eindruecklich.

Kurzer Zwischenstop bei der Montecito Ranch - erst erwaegten wir dort zu uebernachten, aber 850$ pro Nacht war dann doch etwas viel...


Nach einer Dusche und einem Stuendchen am Strand ging’s dann am Abend zu dem schoenen Haus von Jon und seiner Familie (er ist in Santa Barbara aufgewachsen und hat sich hier ein Haus fuer die Pensionierung gepostet). Alles war perfekt: Margheritas zum Apero mit den feinsten Haeppchen, dazu ein Gitarrespieler im Hintergrund. Danach Nachtessen unter freiem Himmel mit Lampions und Vollmond die das Licht spendeten. Es war ein sehr gemuetliches Fest und wir fanden es super, dass Jon uns da auch dabei haben wollte. Wir mussten natuerlich auch lachen ab den Teeny-Geschichten die seine Freunde aus der Vergangenheit zu Tage brachten, hihi. Wir haben es auf jeden Fall sehr genossen. Nach ueblicher Ami-Manier verliessen wir um 12 als Letzte die Party - irgendwie wird hier nach dem "Official" Teil eines Anlasses ziemlich schnell das Feld geraeumt. Schon ein bisschen Schade...

Bei Jon Zuhause...



Am Sonntag gab es dann gemuetlichen Ausklang: wir trafen uns alle etwas noerdlich von Santa Barbara an einem abgelegenen, privaten Picnic Platz am Meer. Dort spielten gewisse Frisbee, andere surften (Jon und seine Freunde sind leidenschaftliche Surfer) und wieder andere sassen einfach etwas zum plaudern rum. Koennt mal raten was ich tat, hihi. Am Mittag kam dann ein ganzer Taco-Truck, so einer wie man ihn von den Strassen in New York kennt. Der hat uns mit Burritos, Quesadillas und Tacos verpflegt. Nach dem Mahl sollten wir dann die Rueckreise antreten - da kamen wir natuerlich nicht weit und mussten schon nach einer halben Stunde ein Schlaefchen-Stopp am Rande des Highways einlegen. Danach fuhren wir die 5 Stunden durch zurueck nach San Francisco.

Mittagessen beim Taco-Truck (man beachte dass dieser ca 1h Anfahrt auf engen Straesschen hatte...)

Etienne und Jon

Jon und sein Hund "Pudding"

Und immer mal wieder meine Lieblinge, die Pelikane...