Lee in San Francisco

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Januar 15, 2007

Schnee zum Ersten

Am Wochenende vom 13. Jan verbrachten wir die ersten Schneetage dieses Jahres, und dies bei einer Kaeltewelle aufgrund arktischer Winde (oder so was). Ein Arbeitskollege, der Robert, fragte uns, ob wir mit seiner Familie das Wochenende in einem Ferienhaus eines anderen Arbeitskollegen, dem Peter, verbringen wollen - ok, klingt etwas kompliziert, aber wie auch immer ging's drum fuer's Wochenende nach Lake Tahoe zu fahren. Wir liessen uns nicht lange bitten und so fuhren wir am Freitag Abend die 3.5h nach Tahoe City, an der Nordspitze des Lake Tahoes.

Das Haus unseres Arbeitskollegen ist superschoen, direkt am See gelegen mit viel, viel Platz und Seesicht aus fast allen Zimmern. Er hat das Haus fuer $3.8 Mio auf den Markt gestellt, das spricht doch schon mal ein bisschen fuer das "Wow", welches wir beim Eintreten von uns gaben.

Aussicht vom Wohnzimmer am Morgen frueh



Am Samstag ging's dann frueh Morgens auf die Piste von Squaw Valley. Unser Auto gab uns -3 Grad an; da unser Auto ein Ami ist, sind das -3 Grad Fahrenheit!! Also etwa -19 Grad Celsius, und das auf dem Parkplatz! Es war also bitter kalt und man merkte es auch! Aber zum Glueck war es ziemlich windstill und eigentlich hab ich (ev auch dank Waermepackungen in Schuhen und Handschuhen) den ganzen Tag nicht wirklich kalt gehabt. Wenn man schneller fuhr, merkte man einfach, wie die Nase leicht einfriert... Skifahren in den Sierras um den Lake Tahoe ist sehr Speziell, weil man immer mal wieder auf den riesigen, dunkelblauen See sieht. Zudem sehen die Sierras einfach anders aus als die Alpen, hauptsaechlich weil einfach alles auf ca 2-3000 Metern ist und man so extrem weit "in" die Berge sieht.


Am Abend bekochten uns Robert und seine Frau Heather und wir genossen das gemuetliche Beisammen sein ;-).

Heather und Robert am Frieren auf dem Balkon; 20 Sekunden hielt man so grad knapp aus...




Ihre Kinder Niko und Sabina waren auch mit von der Partie


Den naechsten Tag gingen wir dann sehr gemuetlich an mit Lesen am Kaminfeuer, Doesen, ein bisschen Football schauen und natuerlich immer auch wieder mal was Essen. Draussen war es eben zu der Kaelte auch noch windig, so dass wir grad mal kurz zum See runter liefen und ein paar Fotos machten, bevor wir wieder Indoor-Schutz vor der Kaelte suchten.

Gegen Abend machten wir uns dann schon wieder auf den Heimweg in das etwas waermere San Francisco.