Lee in San Francisco

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Januar 02, 2006

Festtage

Unsere Vorweihnachtszeit verlief dieses Jahr ein bisschen anders als gewohnt: Keine Graettimaenner, keine beleuchtete Freienstrasse, keine bibbrige Kaelte, keine Weihnachten zu Hause bei meinen Eltern, kein Gluehwein am Weihnachtsmaert. So zeigte sich die Weihnachtsdekoration hier in Roten Schleifen um die Palmen der Market Street, mit omnipresenter Weihnachtsmusik und 50% auf Weihnachtsartikeln bereits zu beginn des Dezembers. Die Gutzi mussten wir selber backen (erfolgreiche 9 Sorten!) und zum allerersten mal in meinem Leben hab ich einen eigenen Weihnachtsbaum gehabt. Oder zumindest so was aehnliches... Mitte Dezember machte ich mich nach der Arbeit auf in den Macy's Weihnachtsladen. Wie gesagt, das meiste war bereits mit 50% Reduktion zu haben, so auch ein netter Plastiktannenbaum mit eingebauten Laemplis. Ich musste schon ein bisschen mit meinem Gewissen kaempfen, aber schlussendlich kaufte ich das Gute Stueck. Zuhause merkte ich dann, dass meine Kenntnisse ueber das Fussmass noch nicht so ausgereift sind: 7.5 feet ist der Baum, und das ist recht gross (2.3 Meter). In unserer nicht allzu grossen Stube nahm er eine sehr dominante Stellung ein - aber es ist ja Weihnachten, da darf er das...



Ueber die Weihnachtszeit fuhren wir zu meiner Schwester Michele und ihrer Familie in Connecticut. Wir verbrachten eine super gemuetliche und tolle Zeit, wurden zu einem UCONN College Basketball Game eingeladen, durften an der Weihnachtsfeier zwischen den Cubicles von Andreas Arbeitsplatzes teilnehmen, wurden mit feinem Essen verwoehnt und erhielten Ueberraschungen sowohl vom Christkindli wie auch vom Santa Clause (das ist der Vorteil wenn man als Schweizer in der USA wohnt, da bekommt man doppelt Geschenke :-)). Die Weihnachtsfeier mit Kinder ist halt schon etwas Spezielles - so auch die Spannung, als wir den Santa Clause am Abend vor dem Haus durchlaufen sahen. Vorallem die kleinste meiner Nichten, Laina, fand das schon fast nicht mehr so toll und hatte danach panische Angst ins Bett zu gehen: wegen dem dicken Mann der in der Nacht ins Haus steigen wird...

Mhhh, ich kam auch dieses Jahr zu meinem geliebten Fleischlituenkle (Fondu Chinoise). Michele, Lynn, Andreas, Laina, Etienne und Kristin





Meine Premiere im Backen der Fleischpastete a la Barman, hat gar nicht mal schlecht hingehauen...


Die Fesenmeyers wohnen in einem Dorf in Connecticut. Sie haben Land auf dem 2 Fussball Felder platz haetten - anstelle der Fussballfelder haben sie einen Stall und Weiden. Ihr Haus liegt neben einem Naturreservoir, man ist also in der Natur sobald man aus dem Haus tritt. Schon eindruecklich und wir wollten danach nicht zurueck in die Stadt...



Wir gingen auch einige male spazieren - mit Micheles halbjaehrigen Huendin und einmal begleiten uns auch ihr Pferd und seine Freundin, der Zwergesel. Das Eseli sieht aus wie direkt dem Film Shrek entsprungen, grosser Kopf und kleine Beinli. Super haerzig!





Lucy, eine Spinone Italiano Huendin



Am Dienstag nach Weihnachten mussten wir meine Schwester wieder verlassen. Wir haetten an diesem Abend zurueck fliegen sollen. Das Flugzeug war aber voellig ueberbucht, so machten wir uns auf ins Hilton, nahmen ein Nachtessen ein und flogen am naechsten Morgen in der First Class nach San Francisco. Alles bezahlt durch United Airlines - zudem gabs noch einen Freiflug innerhalb der USA.

Das Ende der Festtage - den Silvester - haben wir ziemlich unspektakulaer zu Hause in unserer Wohnung verbracht. Es gab ein importiertes Kaesefondue - leider war es schon seit 3 Monaten abgelaufen, aber wir haben es problemlos verdaut -, DVD schauen, XBox spielen, Feuerwerk von unserem Fenster aus schauen. Das waers... Mal schauen was uns das naechste Jahr bringt und allen von Herzen ae guets Neus!