Lee in San Francisco

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September 08, 2005

Sierra Nevada

Juhui, langes Wochenend - der 1. Mai ist hier im Septmeber und heisst Labor Day. Unser Chef (bei dem wir Anfang Jahr gewohnt haben) hat uns in sein Haus in der Sierra Nevada eingeladen. So macht wir uns am Freitag frueh Nachmittags auf in die Berge. Das Feriehuesli entpuppte sich als stattliches Haus mit modernster Ausstattung, Riesiger Fensterfront mit Blick auf die Herbstheide und einen Gaestebett mit 10 Kissen (irgendwie haben es die Amis mit vielen Kissen auf den Betten, ganz begriffen hab ich das noch nicht). Die Familie von unserem Chef, der Jon heisst, besteht aus Frau, 2 Teenage-Toechtern und einem kleinen Hund namens Pudding. Zudem war auch noch ein Kollege von ihm dort, mit seinen 2 Toechtern - der Typ hat sich uebrigens mit 45 pensioniert, weil er einfach schon genuegend Geld auf der Seite hatte um das Leben nicht etwas mehr zu geniessen.
Samstags gings auf eine Wanderung, wir liefen wahrhaftig ueber Stock und Stein, den Kindern wurde es bald mal zu bunt und sie kehrten alleine nach Hause zurueck. Wir liefen durch Wald und Wiesen zu einem schoenen Bergsee - die Natur erinnerten mich an die alten Disney Filme, ich wartete gespannt auf den Moment wo ein Puma auf einem Granitfels auftaucht - leider vergebens. Es war aber trotzdem schoen...

Am Abend gabs dann Essen bei Kollegen von Jon - die haben noch ein groesseres Haus (z.B. mit zwei Abwaschmaschinen in der Kueche, zudem einem Weinkuehlschrank und im Keller eine Kletterwand fuer die Kinder - ebenfalls 2 Toechter). Wir waren also von sehr gut betuchten Leuten umbegen - die waren aber alle sehr nett und auch ueberhaupt nicht snobbig. Leider konnte Etienne den Abend nicht so recht geniessen, die Hoehe - das Dorf lag doch auf ca 2500m - (oder das Nachtessen vom Vorabend?) bekam im nicht so...
Am Sonntag gings auf eine Mountainbike Tour - 8 Maenner und ich. Super! Aber da die meisten nicht mehr in ihren spritzigen 30er jahren waren, konnte ich doch gut mithalten. Obwohl die Hoehe einem schon zu schaffen macht - wir fuhren bis auf 3000m hoch. Die Natur war wieder einmalig schoen. Etienne machte sich auch gut - er fuhr allen davon, obwohl er nun seit 1.5 Tagen nichts mehr gegessen hat.





Am Montag morgen gings um 7Uhr los - wir fuhren zum Fischen. Draussen war es 0 Grad und mir graute es vor dem Aufstehen von der Sitzheitzung unseres Autos. Zum Glueck waermte es genuegend auf bis wir am Ziel waren - dort fuhren wir mit dem Velo ca 30 Minuten am Fluss entlang. Die Maenner stiegen dann in ihre Gummianzuege und suchten sich die richtigen Koeder aus. Sie stapften in den Fluss und begannen mit ihren Ruten zu fuchteln - Fliegenfischen nennt man das glaubs. Etienne und ich namen es gemuetlich. Wir legten uns in die Sonne und genossen die Natur. Gefangen haben die Fischer nichts, dennoch waren alle happy, als wir uns dann wieder auf den Weg nach Hause machten.