Pinnacles National Park
Das vergangene Wochenende haben wir so richtig ausgekostet. Hier war ja 4.July - ok, bei euch wohl auch, aber hier ist es natuerlich ein wichtiger Tag und dank diesem wichtigen Tag hatten wir ein langes Wochenende. Drum gefaellt mir der Tag auch ;-). Am Freitag gingen wir noch kreftig einkaufen, um fuer unser Zeltelabenteuer auch geruestet zu sein. So gabs einen neuen Gaskocher, eine luxus Coolbox, Wanderstoecke und noch ein bisschen Kleinmaterial. Dies alles kauften wir in unserem geliebten REI Outdoor Laden. Dort kennen sie uns schon und wir koennen Stunden in dem Laden verbringen (ja, wer haette das gedacht, sogar Etienne kann shoppen!). Danach packten wir unsere 1000 Sachen um am Samstag bei Zeiten los fahren zu koennen. Am Ausmass des Gepaecks, welches wir da auftuermten, haette man auf mindestens 2 Wochen Ferien schliessen koennen. Tja, es faellt halt viel an beim Campen - immerhin haben wir auf TV und Kuehlschrank verzichtet... (was hier beim Campen nicht selbstverstaendlich ist!)
Am Samstag fuhren wir dann aus dem nebligen San Francisco Richtung Sueden. Unser Ziel war der Pinnacle National Park, ca 3 Stunden von San Francisco entfernt. Auf der Fahrt fielen uns die vielen Harley Davidson Fahrer auf. Immer wieder wurden wir von roehrenden Gruppen ueberholt (neinein, so langsam ist unser Auti nicht, aber die doch ziemlich schnell...) - wir trafen in einem Staedli dann auf den Grund dieser Pilgerei: Dort fand naemlich ein riesiger Toeff-Treff statt. Wir hielten kurz an um dem Treiben ein bisschen zuzuschauen - und vor allem zuzuhoeren. Die Erde bebte nur so von den tausenden, tosenden Motoren. Wir waren mit unseren T-Shirts und Shorts Exoten in der Lederkluft-Jeans-Welt der Harley Fahrer. War schon eindruecklich. Die Gefaehrte sind zum Teil extrem aufgepeppt und mit Liebe zum Detail verschoenert (Zum Beispiel ein Nummernschildhalter aus Stacheldraht). So sah das zum Beispiel aus:

Mit der Zeit hatten wir dann genug, wir wollten ja schliesslich in die Natur... Die bekamen wir dann bereits auf dem Zeltplatz: wir stiegen aus dem Auto und sahen grad mal ein paar Haesli, die uns gwunderig anschauten. Es hatte auch Eichhoernchen und Quayles und unser Platz war super schoen unter einer riesigen Kalifornischen Eiche - es kam mir ein bisschen vor wie in einem Disney Trickfilm, mit Bambi und co. Hier konnten wir es schon ein bisschen aushalten, und wenn ich das mit dem Zelt-an-Zelt campieren im Tessin vergleiche, dann tendiere ich da schon eher zu Disney...
Nach dem Zelt aufstellten rief aber schon der Tatendrang und so machten wir uns auf eine Halbtageswanderung im Pinnacles National Park. Ich wusste nicht recht, was mich hier erwartet und wir waren begeistert von den Felsformationen, der Landschaft und vorallem der Hitze (wir mussten nach der letzten Woche San Francisco echt mal Sonne tanken!). Die Wanderung fuehrte uns durch Hoehlen und ueber einen "Pass", danach auf einem Gratweg zurueck zum Auto. Hier ein paar Bildli dazu:




Am Abend gabs dann ein riesen Steak auf dem Grill und dazu Taigis. Das Steak hat den Kampf sowohl bei mir als auch bei Etienne gewonnen, naja, das war nur ein kurzanhaltender Sieg, es wird dann noch als Sandwich Zwischenlage weiterverwertet...
Am Sonntag fuhren wir dann wieder in den Norden, zum Henry Coe Park. Das ist ein sehr grosser Park wo man auch als Mountainbiker willkommen ist. Es gibt ueber 200 Kilometer Velo erlaubte Wege, das meiste davon Singletracks!! Wow, das liessen wir uns nicht entgehen. wir machten zwar nur etwa 12 davon, aber die waren schon super cool! Zuerst gings durch Wiesen (man stelle sich da nichts Gruenes vor, alles zwar etwa 1 Meter hoch, aber gold-gelb), dann durch Maerchenwaelder, und dann etwas hoch auf Schotterstrassen. Danach 1 Stunde Singletrack Downhill - woahhh, das war mega cool. Auch wieder durch Wiesen und Waelder, ueber Stock und Stein. Ich musste schon ein paar mal passen und mein Bike stossen, aber mit der Zeit wurde ich mutiger (immerhin hatte ich meine Schoner mit dabei und auch montiert - war zwar etwas heiss, aber nuetzlich...). Unten angekommen kam dann der Zoll fuer den Spass: so einen steilen Veloweg hab ich noch nie gesehen. Etienne versuchte immer tapfer zu radeln, und es gelang ihm auch erstaunlich oft. Ich hatte keine Chance und musste doch um so einige Kurven schieben. Mit der Zeit wurde es mir auch ein bisschen zu bunt, und ich musste aufpassen, dass ich nicht quengelte - ich konnts nicht ganz unterdruecken. Aber wie so oft hab ich es dann auch geschafft und am Schluss, als es dann nicht mehr ganz so steil war, auch wieder richtig genossen.

Nur einen Spielverderber gab es auf dem Weg: Poison Oak. Das kann man sich als "Poison Oak Jungfer" gar nicht vorstellen. Das Oel dieser Pflanze setzt sich ca 20 Minuten nach Beruehrung in der Haut fest. Nach ein paar Tagen beginnt das ganze zu jucken und brennen. Man kratzt, verteilt das Oel an neue Stellen, wo sich das Ganze wiederholt. Mit der Zeit flippt die Haut voellig aus und die Nerven spielen auch verrueckt, so dass das ganze seeehr unangenehm wird. Zudem dauert es gut einen Monat, bis es wieder abklingt - ok, ich red da so erfahren... mich hat es bis jetzt noch nicht erwischt, aber Etienne um so mehr und das hab ich miterlebt - und er ist ja eigentlich ein tapferer Mann! Bei der Bike Abfahrt vom Sonntag hatten wir keine Chance den Poison Oak Straeuchern auszuweichen. Wir haben am Abend kraeftig Anti-Mittel eingeschmiert, jetzt muessen wir abwarten und hoffen, dass es genutzt hat...
Am Montag machten wir uns nach einer kleinen Wanderung im Pinnacles Park wieder auf nach Hause. In der Stadt war das Wetter nicht mal so schlecht, aber auch nicht mehr 30 Grad... zum Glueck fuer die Patrioten hat sich auch der Nebel vom 4.July beeindrucken lassen, so dass die Tausenden von Zuschauern das Feuerwerk auch wirklich sahen - Anscheinend gibt es Jahre, da hoert man 30 Minuten lang nur Knallen, kann das Feuerwerk aber durch den dicken Nebel gar nicht sehen. Das stell ich mir doch ziemlich frustvoll fuer den Pyrotechniker vor. Wir waren zu faul fuer Nationalfeiertag und schauten dem Feuerwerk kurz durch unser Buerofenster zu.
Am Samstag fuhren wir dann aus dem nebligen San Francisco Richtung Sueden. Unser Ziel war der Pinnacle National Park, ca 3 Stunden von San Francisco entfernt. Auf der Fahrt fielen uns die vielen Harley Davidson Fahrer auf. Immer wieder wurden wir von roehrenden Gruppen ueberholt (neinein, so langsam ist unser Auti nicht, aber die doch ziemlich schnell...) - wir trafen in einem Staedli dann auf den Grund dieser Pilgerei: Dort fand naemlich ein riesiger Toeff-Treff statt. Wir hielten kurz an um dem Treiben ein bisschen zuzuschauen - und vor allem zuzuhoeren. Die Erde bebte nur so von den tausenden, tosenden Motoren. Wir waren mit unseren T-Shirts und Shorts Exoten in der Lederkluft-Jeans-Welt der Harley Fahrer. War schon eindruecklich. Die Gefaehrte sind zum Teil extrem aufgepeppt und mit Liebe zum Detail verschoenert (Zum Beispiel ein Nummernschildhalter aus Stacheldraht). So sah das zum Beispiel aus:

Mit der Zeit hatten wir dann genug, wir wollten ja schliesslich in die Natur... Die bekamen wir dann bereits auf dem Zeltplatz: wir stiegen aus dem Auto und sahen grad mal ein paar Haesli, die uns gwunderig anschauten. Es hatte auch Eichhoernchen und Quayles und unser Platz war super schoen unter einer riesigen Kalifornischen Eiche - es kam mir ein bisschen vor wie in einem Disney Trickfilm, mit Bambi und co. Hier konnten wir es schon ein bisschen aushalten, und wenn ich das mit dem Zelt-an-Zelt campieren im Tessin vergleiche, dann tendiere ich da schon eher zu Disney...
Nach dem Zelt aufstellten rief aber schon der Tatendrang und so machten wir uns auf eine Halbtageswanderung im Pinnacles National Park. Ich wusste nicht recht, was mich hier erwartet und wir waren begeistert von den Felsformationen, der Landschaft und vorallem der Hitze (wir mussten nach der letzten Woche San Francisco echt mal Sonne tanken!). Die Wanderung fuehrte uns durch Hoehlen und ueber einen "Pass", danach auf einem Gratweg zurueck zum Auto. Hier ein paar Bildli dazu:




Am Abend gabs dann ein riesen Steak auf dem Grill und dazu Taigis. Das Steak hat den Kampf sowohl bei mir als auch bei Etienne gewonnen, naja, das war nur ein kurzanhaltender Sieg, es wird dann noch als Sandwich Zwischenlage weiterverwertet...
Am Sonntag fuhren wir dann wieder in den Norden, zum Henry Coe Park. Das ist ein sehr grosser Park wo man auch als Mountainbiker willkommen ist. Es gibt ueber 200 Kilometer Velo erlaubte Wege, das meiste davon Singletracks!! Wow, das liessen wir uns nicht entgehen. wir machten zwar nur etwa 12 davon, aber die waren schon super cool! Zuerst gings durch Wiesen (man stelle sich da nichts Gruenes vor, alles zwar etwa 1 Meter hoch, aber gold-gelb), dann durch Maerchenwaelder, und dann etwas hoch auf Schotterstrassen. Danach 1 Stunde Singletrack Downhill - woahhh, das war mega cool. Auch wieder durch Wiesen und Waelder, ueber Stock und Stein. Ich musste schon ein paar mal passen und mein Bike stossen, aber mit der Zeit wurde ich mutiger (immerhin hatte ich meine Schoner mit dabei und auch montiert - war zwar etwas heiss, aber nuetzlich...). Unten angekommen kam dann der Zoll fuer den Spass: so einen steilen Veloweg hab ich noch nie gesehen. Etienne versuchte immer tapfer zu radeln, und es gelang ihm auch erstaunlich oft. Ich hatte keine Chance und musste doch um so einige Kurven schieben. Mit der Zeit wurde es mir auch ein bisschen zu bunt, und ich musste aufpassen, dass ich nicht quengelte - ich konnts nicht ganz unterdruecken. Aber wie so oft hab ich es dann auch geschafft und am Schluss, als es dann nicht mehr ganz so steil war, auch wieder richtig genossen.

Nur einen Spielverderber gab es auf dem Weg: Poison Oak. Das kann man sich als "Poison Oak Jungfer" gar nicht vorstellen. Das Oel dieser Pflanze setzt sich ca 20 Minuten nach Beruehrung in der Haut fest. Nach ein paar Tagen beginnt das ganze zu jucken und brennen. Man kratzt, verteilt das Oel an neue Stellen, wo sich das Ganze wiederholt. Mit der Zeit flippt die Haut voellig aus und die Nerven spielen auch verrueckt, so dass das ganze seeehr unangenehm wird. Zudem dauert es gut einen Monat, bis es wieder abklingt - ok, ich red da so erfahren... mich hat es bis jetzt noch nicht erwischt, aber Etienne um so mehr und das hab ich miterlebt - und er ist ja eigentlich ein tapferer Mann! Bei der Bike Abfahrt vom Sonntag hatten wir keine Chance den Poison Oak Straeuchern auszuweichen. Wir haben am Abend kraeftig Anti-Mittel eingeschmiert, jetzt muessen wir abwarten und hoffen, dass es genutzt hat...
Am Montag machten wir uns nach einer kleinen Wanderung im Pinnacles Park wieder auf nach Hause. In der Stadt war das Wetter nicht mal so schlecht, aber auch nicht mehr 30 Grad... zum Glueck fuer die Patrioten hat sich auch der Nebel vom 4.July beeindrucken lassen, so dass die Tausenden von Zuschauern das Feuerwerk auch wirklich sahen - Anscheinend gibt es Jahre, da hoert man 30 Minuten lang nur Knallen, kann das Feuerwerk aber durch den dicken Nebel gar nicht sehen. Das stell ich mir doch ziemlich frustvoll fuer den Pyrotechniker vor. Wir waren zu faul fuer Nationalfeiertag und schauten dem Feuerwerk kurz durch unser Buerofenster zu.

0 Comments:
Kommentar veröffentlichen
<< Home