Lee in San Francisco

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April 08, 2009

Mojave Wueste

Die Fahrt durch die Mojave Wueste war sehr schoen. Wir kamen von Norden und fuhren nach Kelzo, wo im Nichts eine alter Bahnhof steht. Es geht drum eine Eisenbahnlinie durch die ganze Wueste und anscheinend war die Steigung von diesem Punkt fuer viele der alten Gueterlocks zu stark, so dass sie hier eine Extralock anschlossen.





Danach fuhren wir weiter bis an die Suedspitze um eine andere Strasse wieder nach Norden zu nehmen - eine rechte Fahrt, aber da lag eben unser Campingplatz, inmitten von Wueste und felsigen Huegeln. Die vielen verschiedenen, zum Teil bluehenden Kakteen machten die Landschaft noch spezieller. Im Wind schlugen wir unsere Zelte auf (ok, den Trailer) und dann stiegen wir in das nette Haus, die armen Zeltbewohner rundherum nicht grad beneidend. Die Nacht war wirklich sehr, sehr windig und irgendwie schon noch unheimlich wenn so ein Riesentrailer zu wackeln beginnt. Aber naaj, trotz meiner Sorgen wird so ein Teil nicht so einfach umgeweht ;-).





Am naechsten Tag gab es dann Fruehstueck draussen, bei nettestem Wetter. Danach fuhren wir ohne Trailer zu einer Region der Wueste wo die Joshua Trees dicht an dicht stehen - diese knorrligen Baeume sind einfach super schoen und wir konnten uns kaum an ihnen satt sehen.






Weiter ging es dann aber zu einer riesigen Sandduene, die da inmitten der sonst steinigen Wueste lag und sich mit ihrer goldenen Farbe von den Rottoenen der Steine abhebt. Wir machten eine kleinen Hike zur Duene, Lionel im Rucksack, Floyd mit 'Coolingblanket' ausgeruestet - ohne den zwei Juengeren haetten wir die Duene wohl wie andere bis zur Spitze bestiegen, aber so machten wir nach einer Weile wieder kehrt und genossen die Sicht von unten.





Am letzten Morgen in der Mojave Wueste machten wir noch einen ca 1 Stuendigen Spaziergang an einem Trail der "Whole in the Wall" heisst. Das Felsgestein hier entstand aus der Asche von Vulkanausbruechen, in welcher Gase eingeschlossen wurden - dadurch entstanden Loecher im Gestein die zum Teil durch Wind und Wetter stark vergroessert wurden. Es war ein super schoener Trail und zum Teil musste man sich noch an Eisenringen hochziehen - zum Glueck hatte Etienne Lionel auf dem Ruecken, ich waer da glaubs nicht im Doppelpack hoch gekommen!








(Mehr Fotos wie immer auf Flickr)